So setzt Du Dünger im Zimmergewächshaus richtig ein

Dünger gibt es in den verschiedensten Variationen angefangen bei Flüssigdünger über Stickstoffdünger bis hin zu Humus.

Aber welche Sorte sollte man eigentlich im Zimmergewächshaus verwenden und worin liegen die Stärken bzw. Schwächen bei den verschiedenen Varianten?

Das wirt Du jetzt von mir erfahren:

 

Wozu ist Dünger eigentlich gut?

Dünger versorgt Pflanzen mit zusätzlichen Mineral- und Nährstoffen um ihr Wachstum zu beschleunigen und/oder die Pflanze „gesund“ zu halten.

In der „freien“ Natur findet eine Art automatische Düngung durch die Verrottung von abgestorbenen Wurzeln, Blätter etc. von anderen Pflanzen statt.

 

Wann sollte man Dünger im Zimmergewächshaus benutzen?

Man sollte dann düngen, wenn das Zimmergewächshaus ein geschlossenes System bildet und sich nicht selbst durch Humus versorgt, also eigentlich in 99 Prozent der Fälle.

Außerdem sollte man zumindest am Anfang bei der Aufzucht von Samen zusätzliche Nährstoffe zuführen, falls keine spezielle Anzuchterde verwendet wird, da diese nämlich oftmals schon mit genügend Nährstoffen und Mineralien bestückt ist.

Doch Achtung:

Wenn die Jungpflanzen bald ausgepflanzt (pikiert) werden sollten, dürfen sie nicht gedüngt werden, damit sie ein starkes Wurzelsystem bilden, das überlebensnotwendig ist.

 

Aus was bestehen Düngemittel?

Vielen denken bei dieser Frage wahrscheinlich an irgendwelche speziellen Wundermittel, die nur Experten bekannt sind, doch dem ist nicht so.

Die wenigen Stoffe die Pflanzen wirklich benötigen sind außer Bestandteile der Luft (CO2) vor allem Kaliumionen (K+), Nitrat-Ionen (NO3) und Phosphat (PO43−).

 

Neben diesen Hauptbestandteilen bestehen Düngemittel außerdem oftmals aus mehr oder weniger notwendigen Zusatzstoffen wie

  • Schwefel (S)
  • Stickstoff (N)
  • Kalium (K)
  • Magnesium (Mg)
  • Kupfer (Cu)
  • Eisen (Fe)
  • Mangan (Mn)
  • Phosphor (P).

 

Diese Dünger-Arten kannst du im kleinen Gewächshaus benutzen:

Leider kann man jedoch nicht jedes Düngemittel im Mini- und Zimmer-Gewächshaus nutzen, Kompost oder Jauche beispielsweise eignet sich alleine durch den eigenen Geruch nicht.

Folgende Mittel kannst du allerdings problemlos verwenden:

 

Flüssigdünger

Die flüssige Variante vom Dünger bringt eine Menge Vorteile mit sich:  Man kann die Flüssigkeit kinderleicht dosieren, einfach in der Flasche aufbewahren und es gibt sie in den verschiedensten Varianten je nach Pflanzenart.

Das einzige Problem ist nur, dass oftmals die Dichte der Nähr-/Mineralstoffe recht gering ist, weshalb man öfters düngen muss.

Nichts desto trotz stimmt bei den meisten Produkten das Preis-Leistungs-Verhältnis, da er schnell von den Pflänzchen aufgenommen wird.

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Dünger-Stäbchen

Auch die Stäbchen-Variante sollte nicht außer Acht gelassen werden. Ihr großer Vorteil ist, dass man die Düngstäbe je nach Hersteller lediglich alle paar Monate erneuern muss.

Negativ ist nur, dass man die Nährstoffabgabe nicht direkt steuern kann, sondern die Stoffe unkontrolliert an die Erde abgegeben werden.

Ein weiterer positiver Aspekt von Dünger-Stäbchen ist dafür, dass sie noch günstiger als Flüssigdünger sind. So kosten 60 Stäbchen teilweise unter 5 Euro.

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Granulat

Granulat besitzt mit Abstand die größten Vorteile gegenüber den anderen Varianten: Es lässt sich aufgrund seiner Form ganz einfach dosieren, bietet spezielle Inhaltsstoffe für die verschiedenen Pflanzenarten und eine hohe Nährwert-Dichte.

Leider ist Dünger-Granulat dementsprechend auch ein wenig teurer.

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Fazit

Dünger kann sehr nützlich sein, ist aber manchmal nicht notwendig wie zum Beispiel wenn nährstoffhaltige Anzuchterde verwendet.

Er versorgt Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen und ist zudem oftmals recht günstig, je nach dem wie und wo man ihn kauft.

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Author: Marcel

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