Das Mini-Gewächshaus

Minigewächshaus

Das Mini-Gewächshaus ist eine Art kleines Glasgewächshaus. Im Gegensatz zum Zimmergewächshaus besteht es meistens aus Metall bzw. Holz in Kombination mit Glas. Außerdem ist das Mini-Gewächshaus je nach Modell ein wenig größer.

Es lässt sich jedoch ganz normal in der Wohnung platzieren. Der große Nachteil von ihm ist nur, dass es sich wesentlich schwerer zusätzlich (elektrisch) erwärmen lässt.

Dennoch kann man diese Gewächshaus-Variante für mehr Dinge einsetzen: Vor allem der Anbau von ein wenig größeren Pflanzen wie z.B. kleinen Chilis oder Paprikas macht in höheren Modellen überhaupt keine Probleme.

Die Eigenschaften von einem Mini-Gewächshaus

Größe

Größentechnisch sind Mini-Gewächshäuser relativ hoch und besitzen dafür eine geringere Grundfläche als Zimmer-Gewächshäuser (Durchschnitt: ca. L: 35 cm x B: 28 cm x H: 32 cm).

 

Material 

Zimmergewächshäuser bestehen meistens aus Holz oder Metall in Kombination mit durchsichtigen Kunststoff oder Glas. Aus diesem Grund ist sie zum einem sehr massiv und zum anderen relativ schwer.

 

Aufbau

Das Mini-Gewächshaus ist meisten aus einem Stück bestehend und besitzt keinen zusätzlichen Deckel oder ähnliches. Auf der Oberseite sind bei den meisten Modellen Belüftungsklappen angebracht.

 

Funktionen

Funktionen besitzt das Mini-Gewächshaus nicht sonderlich viele: Mehr als eine gute Belüftung und eine schnelle, natürliche Erwärmung durch den Treibhauseffekt muss man nicht erwarten.

 

Wie funktioniert ein Mini-Gewächshaus?

Im Grunde genommen ist die Funktionsweise die gleiche wie beim Zimmer-Gewächshaus: Sie beruht auf den Treibhauseffekt in Kombination mit der Verhinderung von Konvektion durch Windstille.

 

Der Treibhauseffekt:

Durch ihn erwärmt sich das die Luft im Gewächshaus überhaupt:

Das Sonnenlicht, welches über das durchsichtige Glas eintritt, trifft auf die Pflanzen bzw. den Erdboden und wird von da aus wieder als Infrarotstrahlung ausgesandt.

Diese Infrarot-Strahlung durchdringt das Glas im Gegensatz zum normalen Licht aufgrund ihrer Wellenlänge nicht, weshalb sie im Inneren bleibt und dort die Luft erwärmt.

> Mehr zum Treibhauseffekt

 

Die Verhinderung von Konvektion:

Konvektion bedeutet das die Wärme durch Luftzirkulation, die zwischen der warmen Luft im Inneren und kälteren Umgebungs-Luft herrscht, weggetragen wird (Wärmemitführung). Das muss natürlich verhindert werden.

Aus diesem Grund ist die (Glas-)Fassade des Mini-Gewächshauses rundum geschlossen und nahezu windundurchlässig.

Somit bleibt Wärme konstant erhalten.

Funktionsweise Mini-Gewächshaus

Insgesamt findet die Wärmebildung sogar noch intensiver statt als in der „Plastik-Variante“, da Glas im Gegensatz zu Kunststoff Infrarotstrahlung noch schlechter wieder rauslässt.

 

Vor- und Nachteile des Mini-Gewächshauses:

Die stärkere Wärmebildung ist jedoch nur ein Vorteil vom Mini-Gewächshaus, deshalb sind hier einmal alle Pros und Contras von ihm aufgelistet:

 

Vorteile:

  • hohe Stabilität & Standfestigkeit, da aus Metall oder Holz in Kombination mit Glas bestehend
  • in  den seltensten Fällen teurer als 35 Euro
  • bietet je nach Modell relativ viel Platz im Inneren
  • Möglichkeit etwas größere Pflanzen anzubauen (kleine Paprikapflanzen, Chilis etc.)
  • stärkere Wärmebildung dank Glasfassade

Nachteile:

  • relativ schwer & deshalb nicht so leicht zu bewegen
  • Beheizung umständlicher als beim Zimmer-Gewächshaus
  • keine großes Sortiment in den Online-Shops wie Amazon

Tipp:

Einen sehr ausführlichen Vergleich zwischen den 2 Gewächshaus-Arten Mini- und Zimmergewächshaus findest Du hier.

 

 

Das richtige Mingewächshaus

 

 

Was sollte man beim Kaufen von einem Mini-Gewächshaus berücksichtigen?

Beim der Auswahl des richtigen Modells solltest Du eigentlich genauso vorgehen wie beim Zimmergewächshaus:

Zuerst solltest Du dein Budget festlegen um im Nachfolgenden das richtige Modell auszuwählen. Zu guter letzt ist es sinnvoll zu schauen was andere Käufer bereits für Erfahrungen mit dem Produkt gemacht haben und ob es eventuell Schnäppchen gibt.

Dabei gibt es einige Besonderheiten beachten, die ich Dir jetzt zeige:

 

Stufe 1 – der finanzielle Rahmen

Bevor Du dich wie wild auf die Suche nach dem richtigen Modell machst solltest Duauf jeden Fall zuerst abchecken wie viel Geld Du ausgeben möchtest.

Dadurch kannst Du die Auswahl vor allem bei Amazon sehr stark eingrenzen.

Doch bedenke: Mini-Gewächshäuser sind in der Regel nicht unter 15 Euro zu bekommen.

 

Stufe 2 – der Zweck bzw. Nutzen

Hast Du den finanziellen Rahmen festgelegt geht es daran Überlegungen zu machen wofür Du das Mini-Gewächshaus überhaupt nutzen willst.

Dabei solltest Du Dir folgende Fragen stellen:

  • Wie groß werden die Pflanzen?
  • Wie viel Licht benötigen sie?
  • Mögen sie es eher Warm oder Kalt?

Anschließend ist es wichtig, dass Du festlegst ob das Modell groß oder klein seins soll, ob es beheizt werden muss oder nicht.

 

Stufe 3 – die Erfahrungen anderer

Falls Du nun einige passende Produkte gefunden hast und dich nicht für eins entscheiden kannst ist oftmals die Meinung anderer sehr hilfreich.

Deshalb solltest du an dieser Stelle die Kundenrezensionen zu den einzelnen Mini-Gewächshaus-Modellen lesen um herauszufinden welche Erfahrungen anderer gemacht haben.

 

Stufe 4 – Schnäppchen/Angebote

Wenn Du dich jetzt immer noch nicht entschieden hast, dann hier ein Geheimtipp von mir:

Halte Ausschau nach Schnäppchen!

Warum? Sie können dir ganz einfach deine Kaufentscheidung abnehmen! Schließlich findet man oftmals bei den großen Online-Portalen Vergünstigungen von bis zu 50%.

 

Meine 3 persönlichen Bestseller:

 

Nummer 1: IKEA Mini-Gewächshaus „SOCKER“ 

Das Mini-Gewächshaus „SOCKER“ von IKEA ist mit Abstand mein persönlicher Platz 1. Es bietet dank seinen Maßen 45 cm x 22cm x 35cm (Breite mal Tiefe mal Höhe) eine Menge Platz für Pflanzen.

Außerdem ist das Gewächshaus sehr stabil, da es aus Stahl und Polystyrol besteht. Die Dachluken lassen sich zwecks Belüftung kinderleicht öffnen.

Doch das wichtigste: Das IKEA Mini-Gewächshaus SOCKER ist günstig!

 

Vorteile

  • sieht chic aus & ist dennoch kostengünstig
  • standfest & hochwertig aufgrund der Materialwahl (Stahl)
  • recht hoch im Inneren
  • mit etwas geschickt einfach zusammenzubauen
Nachteile

  • wird in Einzelteilen geliefert
  • wiegt nicht gerade wenig

 

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Nummer 2: Esschert Design Holzgewächshaus

Auf Platz 2 liegt bei mir das Esschert Design Holzgewächshaus. Auch wenn es bei Amazon als Produkt für Kinder angepriesen wird ist es weit mehr als ein Spielzeug.

Der klappbare Deckel bietet die Möglichkeit zum Lüften und das Material (Holz) ist wirklich hochwertig verarbeitet.

Außerdem bietet es nur etwas weniger Platz als das von IKEA, nämlich  32 cm x 16 cm x 22,6 cm.

 

Vorteile

  • passt vom Design her in fast jede Wohnung
  • konstantes Klima im Inneren
  • besteht aus Holz, deshalb geringes Gewicht
Nachteile

  • wenig Raum für Pflanzen
  • nicht so standfest wie das Mini-Gewächshaus von IKEA

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Nummer 3: Legler Mini-Gewächshaus Shabby Chic

 

Den 3. Platz in meiner eigenen Bestseller-Liste belegt das Legler Mini-Gewächshaus „Shabby Chic“.

Dieses ist in einem relativ rustikalen Stil gehalten. Deshalb passt es zwar nicht in jede Wohnung, kann aber ein echter Blickfang sein.

Außerdem ist die Wärmebildung wegen der Glasscheiben aus Acry in Holzfassung höher als normal. Da auch die Größe passt kann ich es auf jeden Fall weiterempfehlen.

 

Vorteile

  • Glasscheiben aus Acry, weshalb es sich flott erwärmt
  • super Verarbeitung und hohe Materialqualität
  • passendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile

  • rustikales Aussehen trifft nicht jedermanns Geschmack
  • hohe Gewichtsklasse

 

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Dieses Zubehör brauchst du im Mini-Gewächshaus

Beim Zubehör verhält es eigentlich genauso wie beim Zimmergewächshaus. Nur eine Heizmatte kann leider nicht so gut bei einem Mini-Gewächshaus verwendet werden.

Dazu habe ich aber bereits einen ausführlichen Artikel am Ende der Startseite verfasst, den Du dir gerne durchlesen kannst.

Mini-Gewächshaus Pflanzen

 

Darauf ist beim Bepflanzen eines Mini-Gewächshauses zu achten:

Natürlich muss man bei der Nutzung von einem Mini-Gewächshaus auch auf bestimmte Regeln achten. 5 Dinge sind dafür enorm wichtig. Diese möchte ich Dir jetzt kurz erläutern und dabei hilfreiche Tipps geben:

 

1. Welche Pflanze möchte man anbauen?

Bevor Du dir überhaupt Gedanken über die einzelnen Bereiche der Bepflanzung machst solltest Du dich erstmal über die Pflanzen informieren, die man anbauen will.

Das Wichtigste was man dabei wissen sollte sind zu einem die klimatischen Bedingungen, also Temperatur und Licht, aber auch wie oft man Gießen muss und vor allem wie viel Platz die Pflanze benötigt.

 

2. Wo sollte man das Mini-Gewächshaus hinstellen?

Die Auswahl des richtigen Standortes für das Mini-Gewächshaus ist enorm wichtig und eigentlich simpel:

Benötigen die Pflanzen viel Licht, dann sollte man sie dementsprechend in einen Raum mit viel Licht unterbringen, am besten mit einem Fenster, das in Richtung Süden zeigt.

Ein sehr guter Platz für das Mini-Gewächshaus kann eine Fensterbank sein.

Wird eher weniger Licht benötigt, dann sollte man das Mini-Gewächshaus an eine Stelle im Raum untergebracht werden, wo die meiste Zeit (Halb-)Schatten ist.

 

3. Welche Temperaturen sind am besten für die Pflanzen?

Neben den richtigen Lichtverhältnissen sollte auf jeden Fall auf die richtige Temperatur geachtet werden.

Keimlinge/Samen sollten immer genügend Wärme (ca. 20°C) abbekommen, damit sie sich optimal entwickeln. Dabei sollten sie jedoch immer genug Licht ausgesetzt sein.

Wenn die Pflanzen nämlich zu wenig Licht und zu viel Wärme abbekommen vergeilen sie. Das bedeutet sie werden dünn, schwach und bekommen eine helle, glasige Gestalt.

Wenn also die Sonne an manchen Tagen nicht scheint, dann sollten die Pflänzchen unbedingt in eine nicht ganz so warme Umgebung gebracht werden.

 

4. Muss das Mini-Gewächshaus belüftet werden?

Ich empfehle das Mini-Gewächshaus 2 Mal am Tag mindestens 20 Minuten zu lüften, damit die überschüssige Luftfeuchtigkeit austreten kann.

Dadurch wird Schimmel frühzeitig vorgebeugt. Falls du mehr zu diesem Thema erfahren willst, dann solltest du unbedingt in diesen Ratgeber vorbeischauen.

5. Wann ist der richtige Zeitpunkt um Pflanzen anzubauen?

Der richtige Zeitpunkt hängt immer von der Pflanze ab. Einen sehr schönen Artikel dazu habe ich hier gefunden.

Allgemein kann man aber sagen, dass man in einem beheizten & beleuchteten Mini-Gewächshaus nur etwa die Hälfte der normalen Keimzeit benötigt.

 

 

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