Die Gesamtkosten für ein Zimergewächshaus

Die Gesamtkosten für ein Zimmergewächshaus hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab, die ich in 2 Kategorien unterteilen würde: die Anschaffungskosten und die „Betriebskosten“.

Beide Oberbegriffe besitzen eine große finanzielle Spannweite, weshalb ich im folgenden erläutern möchte, von welchen Einflüssen diese abhängt:

Die Anschaffungskosten

Bevor man überhaupt darüber nachdenkt wie viel ein Zimmergewächshaus kosten könnte sollte man sich die eigenen Ansprüche an das Produkt überlegen:

  1. Wie groß soll es sein?
  2. Benötige ich eine Beleuchtung/Heizmatte?
  3. Welche Qualität sollte das Material besitzen?
  4. Wie stabil soll es sein?
  5. Wo will ich es platzieren?

Erst wenn man diese Fragen geklärt hat kann man wirklich wissen in welcher der folgenden drei Preisklassen sich das Gewächshaus befinden sollte:

 

Untere Preisklasse

In die niedrigere Preisklasse ordne ich alle Zimmergewächshäuser bis 25€ ein. Für ein solches Budget erhält man entweder günstige Modelle ohne jegliches Zubehör (bis etwa 15 Euro)  oder sogenannte Komplett-Sets.

Diese beinhalten in den meisten Fällen neben dem Gewächshaus an sich ein wenig Erde, Dünger und in manchen Fällen sogar Samen.

 

Mittlere Preisklasse

Die „Mittelklasse“ liegt für mich bei etwa 25 bis 50 Euro.

Für diesen Anschaffungspreis erhält man bei Online-Shops wie Amazon bereits wirklich hochwertige Varianten, welche entweder beleuchtet sind oder eine Heizmatte besitzen.

 

Obere Preisklasse

Die Sportwagen unter den Zimmergewächshäusern findet man für 50 bis 100€.

Dafür erhält man nämlich bereits „Aufzuchtstationen“, die aus mehreren Behältern bestehen und oftmals sowohl beheizt als auch beleuchtet sind.

Empfehlenswert sind diese Modelle vor allem, wenn man viele Samen/ Keimlinge auf einmal ziehen will.

 

Die „Betriebskosten“

Die Betriebskosten umfassen allgemein gesehen alle Ausgaben, die nach dem Kauf von einem Zimmergewächshaus anfallen um es zu benutzen.

Dazu zählen unter anderem:

  • eventuelle Stromkosten für Beleuchtung und/oder Beheizung
  • Ausgaben für Erde/Quelltabletten und Dünger
  • Kauf von Samen
  • Unkosten für „Gartenwerkzeug“

 

Stromkosten

Stromkosten fallen nur an, falls man sich ein Zimmergewächshaus gekauft hat, das beheizbar ist und/oder eine elektrische Beleuchtungseinrichtung besitzt.

Der Stromverbrauch einer Heizmatte beginnt bei etwa 10 Watt und geht je nach Größe auf bis zu 45 Watt hoch. Eine einfache Beleuchtung bewegt sich meist bei einer benötigten elektrischen Energie von 24 Watt.

So gesehen sagen diese Werte nicht viel aus, deshalb ist hier eine kleine Beispiel-Rechnung, wie viel der Strom für einem Zimmergewächshaus kostet, das 24 Stunden lang mit einer 26 Watt Heizmatte gewärmt und über Nacht 12 Stunden zusätzlich mit 24 Watt beleuchtet wird:

 

Heizung: 26 Watt x 24 Stunden x 7 Tage x 0,28€ pro Kilowatt = 1,22€ pro Woche

Beleuchtung: 24 Watt x 12 Stunden x 7 Tage x 0,28€ pro Kilowatt = 0,56€ pro Woche

Insgesamt: 1,22€ pro Woche + 0,56€ pro Woche = 1,78€ pro Woche

 

Die Stromkosten sind also selbst bei sehr häufiger Nutzung wirklich gering und fallen im Vergleich zum Anschaffungspreis selbst auf lange Dauer kaum ins Gewicht.

Einen kostenlosen Stromkostenrechner findet man beispielsweise hier.

 

Erde/Quelltabletten und Dünger

Ein Untergrund für die Pflanzen ist zwingend notwendig, da man sie ja sonst gar nicht (an-)pflanzen kann. ich persönlich empfehle dabei nicht unbedingt die Erde aus dem Garten zu nehmen, da diese oftmals nicht die benötigten Eigenschaften wie z.B. den richtigen Nährstoffgehalt mit sich bringt.

Viel lieber sollte man entweder Quelltabletten oder spezielle Anzuchterde benutzen, da diese beiden Varianten zudem recht günstig sind.

(10 Liter Anzuchterde kosten um die 5€, 100 Kokos-Quelltabletten koste etwa 11€)

 

Ebenfalls recht günstig sind die verschiedenen Arten Dung.  Eine Flasche Flüssigdünger mit 500 ml Inhalt liegt beispielsweise preislich bei ca. 3 bis 4€, obwohl sie gefühlt ewig hält, solange man von Anfang an den richtigen Untergrund gewählt hat.

 

Samen

Samen lassen sich ohne Probleme online bestellen oder im Supermarkt erwerben. Die Preise variieren dabei je nach Marke und Sorte sehr stark (0,50€ bis 3€ pro Tüte).

Günstig & für Anfänger geeignet sind vor allem Samen-Sets, welche eine Menge Samen von ganz verschiedenen Pflanzen auf einmal enthalten.

Wenn man einmal diese Pflanzen angebaut hat kann man im Regelfall umsonst seine eigenen Samen züchte.

Da eine Anleitung hierzu allerdings den Rahmen dieses Artikel sprengen würde habe ich vor allem für die unerfahrenen unter euch diesen Link gefunden:  Anleitung um Samen selbst zu züchten.

 

„Gartenwerkzeug

Wenn man sich für Pflanzensamen entscheiden hat und diese gekauft hat benötigt man natürlich etwas um diese einzupflanzen bzw. die pflanzen später umzupflanzen.

Das wichtigste Werkzeug sind meiner Meinung nach ein kleiner Harken, eine Mini-Schaufel, ein Pikierstab und eine kleine Gießkanne.

Diese Dinge bekommt man zusammen je nach Ausführung für rund 15 Euro, doch meistens hat man sie bereits irgendwo im Garten herumliegen.

 

 

Fazit:

Auch wenn es immer vom Preis des Zimmergewächshauses abhängt machen die Anschaffungskosten meistens den größten Anteil von den Gesamtkosten aus. Schließlich lassen sich die Ausgaben für Samen, Dünger, Strom etc. mit einigen geschickten Tricks verringen oder sind gar nicht erst vorhanden.

Für jeden, der erstmal ein kleines Modell sucht, bei dem er außer ein wenig Gartenwerkzeug nichts mehr kaufen muss ist mit dem Zimmergewächshaus „Maud“ von Romberg gut beraten, da dieses bereits Anzuchterde, -töpfe und -dünger im Lieferumfang enthält:

 

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Author: Marcel

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