3 typische Fehler beim Anbau im Zimmergewächshaus & wie man sie behebt

Wer kennt es nicht? Man will einfach nur seine kleinen Pflänzchen im Zimmergewächshaus großziehen und schon ist es passiert: Es bildet sich schimmel, die Keimlinge sind schwach und glasig oder sogar total ausgetrocknet.

Wie Du diesen 3 Problemen auf einfache Art und Weise entgegenwirken kannst zeige ich dir jetzt:

 

Schimmelbildung

Schimmel ist eine Art Pilz, die sich besonders gut an Orten vermehrt, an denen es dauerhaft feucht und warm ist. Da in einem Zimmergewächshaus fast immer diese Bedingungen herrschen treten dementsprechend oft auch Schimmelpilze auf.

 

Und was kann man gegen Schimmel tun?

Sobald man etwas weißes, watteähnliches auf den Boden entdeckt sollte man dies sofort entfernen, da es sich höchstwahrscheinlich um einen Schimmelpilz handelt, der die Pflanzen angreifen kann.

Dazu nimmt man einfach eine kleine Schaufel oder ähnliches und „schöpft“ den Schimmel ab. Doch Achtung: Das Ganze sollte im Freien geschehen, da sonst ein erhöhtes Risiko besteht Schimmelsporen einzuatmen, die Krankheiten verursachen.

Außerdem sollte im nachhinein auf jeden Fall die Schaufel bzw. das Objekt mit dem der Schimmel entfernt wurde gereinigt werden.

Wer möchte kann auch noch ein wenig Sand bzw. ganz feine Kohle auf die Erdoberfläche geben. Das habe ich persönlich immer bei Zierpflanzen gemacht, ob es auch bei Kräutern oder ähnlichen funktioniert muss ich noch testen.

 

Nächstes Mal Vorsicht statt Nachsicht:

Viel besser als den Schimmel zu entfernen ist es ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.

Deshalb sollte man folgende Dinge zur Prävention tun:

  • Erde im Backofen sterilisieren
  • mindestens 1 Mal pro Tag das Zimmergewächshaus auslüften
  • darauf Achten, dass sich kein Stauwasser bildet
  • nicht zu viel gießen

 

Ausgetrocknete Pflanzen

Ausgetrocknete Pflanzen erkennt man sehr schnell an den hängenden Köpfen und der Verfärbung vom Grün ins Gelbliche oder sogar Bräunliche hinein.

Oftmals ist es für die pflanze in diesem Stadium schon zu spät, besonders wenn es sich um einen zarten Keimling handelt.

Aus diesem Grund ist auch hier wieder Prävention das Zauberwort:

 

Das kannst Du tun:

  • informiere dich, wie viel Wasser & welche Teperatur deine Pflane benötigt
  • dementsprechend genügend Gießen
  • den Boden gleichmäßig feucht halten, allerdings nicht zu nass, da sich sonst Schimmel bildet
  • Temperatur regulieren (nicht zu warm werden lassen)
  • Zimmergewächshaus mit automatischen Bewässerungssystem kaufen

 

Dünne, schwache Keimlinge

Ein weiteres Problem, dass häufig auftritt sind Pflänzchen und Kräuter, die einfach nicht kräftig werden wollen, sondern dünn & schwach bleiben.

Das liegt daran, dass sie zu wenig Licht, aber dafür Unmengen an Wärme abbekommen.

An Tagen wo so gut wie kein Sonnenstrahl die Wolkendecke durchdringt ist es ein großer Fehler die Pflanze weiterhin zu erwärmen, da sie so zwar weiter wächst, aber dünn, schwach und langstielig wird.

So sollte man sie entweder zusätzlich künstlich Beleuchten oder an einen etwas kühleren Ort stellen, an dem sie sich dennoch wohlfühlt um dieses Problem zu lösen.

 

Fazit

Wie man sieht sind die häufigsten Fehler mit etwas Wissen und ein paar kleinen Handgriffen schnell zu lösen. Der wichtigste Punkt ist eben, dass man sich informiert welche Bedingungen eine Pflanze benötigt um optimal wachsen zu können bevor man mit der Problemlösung beginnt.

 

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Author: Marcel

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